Tiroler BäckerInnen

07.11.2019

Baguette? Oui, oui

Das langgestreckte, knusprige Weißbrot nennt sich übersetzt „Stöckchen“ bzw. „Stäbchen“ und besticht durch seinen kräftig-aromatischen Geschmack. Dieser entsteht durch den hohen Anteil kräftig gebackener Kruste und einer groben und unregelmäßigen Porung. Das Baguette wird aus Weizenmehl, Wasser, Kochsalz und Backhefe hergestellt.

Wo kommt es her?

Um den Ursprung des Brotes ranken sich verschiedene Legenden. Die einen sagen, dass das Baguette erstmals im 19. Jahrhundert in Wien gebacken worden sei. Andere meinen, dass ein österreichischer Bäcker, der nach dem Wiener Kongress nach Frankreich übersiedelte, den ersten Prototyp in Paris fabriziert hat. Eine dritte Überlieferung macht den Ingenieur, der die Pariser Metro entwarf, zum Erfinder. Das Brot ist übrigens deshalb leicht brechbar, um zu verhindern, dass die Tunnelarbeiter Messer mit an ihren Arbeitsplatz bringen … sagen die anderen…