Tiroler BäckerInnen

24.07.2018

Wie lange ist Brot haltbar?

Bei richtiger Lagerung ergeben sich folgende Haltbarkeiten

Roggen- und Vollkornbrote 6-8 Tage
Roggenbrote 5-8 Tage
Roggenmischbrote (mehr als 50% Roggen) 3-5 Tage
Weizenmischbrote (mehr als 50% Weizen) 3-4 Tage
Weizenbrote bis zu 3 Tage

Mein Brot ist alt geworden, ich möchte es aber nicht wegwerfen. Was kann ich tun?

Auch altes Brot kann noch verwertet werden. Du kannst es beispielsweise zu knusprigen Croûtons verarbeiten. Dazu brauchst du nur Weißbrot oder Brötchen vom Vortag. Nachdem du die Kruste mit Wasser bestrichen hast gibst du es für 10 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Voilà – leckere Croûtons für Suppe und Salat. Außerdem eignet sich altbackenes Brot als Semmelbrösel für das Panieren von Fleisch und Gemüse. Dazu einfach kleine Stücke in ein sauberes Geschirrtuch legen und einmal einschlagen. Mit einem Nudelholz können die Brot- und Gebäckstücke anschließend zerkleinert werden. Es gibt viele Rezepte, bei denen altes Brot Voraussetzung ist. Etwa für Tiroler-, Servietten-, Semmel- oder Kasknödel.

Was mache ich, wenn mein Brot schimmelig geworden ist?

Brot mit Schimmelbefall sollte auf keinen Fall gegessen werden – auch wenn nur an einzelnen Stellen Schimmel zu sehen ist, kann bereits der ganze Laib damit durchsetzt sein. Bitte entsorge das Brot sofort und reinige auch den Brotkasten gründlich.

Wie friert man Brot am besten ein?

Je schneller du Brot und Gebäck einfrierst, desto besser. Der Alterungsprozess sollte frühestmöglich unterbrochen werden. Die Temperatur im Tiefkühler sollte dazu mindestens -18 °C betragen. So kann das Brot in verschlossenen Plastikbeuteln über mehrere Wochen gut aufbewahrt werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Beutel luftdicht verschlossen ist – so kannst du sicherstellen, dass das Gebäck nicht austrocknet.

Tipp: Brot vor dem Einfrieren in verzehrgerechte Portionen teilen und nur so viel herausnehmen und auftauen, wie gegessen werden kann.

Was sollte beim Auftauen von Brot und Gebäck beachtet werden?

Brot lässt du am besten über Nacht im Plastikbeutel bei Zimmertemperatur auftauen. Vor dem Verzehr gegebenenfalls ein bis zwei Minuten ins vorgeheizte Backrohr (220 – 230 °C) geben. Anschließend: frisches, knuspriges Brot genießen.

Kleingebäck kannst du etwa eine halbe Stunde vor dem Verzehr bei Raumtemperatur auftauen lassen. Unmittelbar vor dem Verzehr ein bis zwei Minuten ins vorgeheizte Backrohr (220 – 230 °C) geben und etwas Wasser hinzu. So wird das Gebäck schön kross.

Tipp: Einmal aufgetautes Brot und Gebäck nicht wieder einfrieren – darunter leidet die Qualität.